Kontakt | Impressum | Datenschutz | Startseite

Schlafmedizin

Entzug
Absetzen eines Stoffes, von dem eine Abhängigkeit besteht. Ein solcher Entzug kann mit heftigen Reaktionen des Körpers einhergehen: mit Schmerzen, starkem Verlangen nach der Substanz, von der der Betroffene abhängig war, oder sogar mit einem so genannten Delir oder Delirium, das mit Wahnvorstellungen einhergehen und unter Umständen sogar tödlich verlaufen kann.

Um die Gefahren eines Entzugs möglich gering zu halten, sollte dieser bei schweren Abhängigkeiten stets in einer Klinik stattfinden. Bei manchen Substanzen ist es sinnvoll, sie allmählich auszuschleichen anstatt sie abrupt abzusetzen, um zu schwere Folgen für Körper und Psyche zu vermeiden (Entwöhnung). Es gibt bei verschiedenen abhängig machenden Stoffen auch die Möglichkeit, diese zeitweise durch ein für den Körper harmloseres Mittel zu ersetzen (z.B. Methadon bei Heroinabhängigkeit), um die schlimmsten Entzugserscheinungen zu lindern.

Nahezu jeder Entzug kann Schlafstörungen zur Folge haben.
See also:
Abhängigkeit
Schlafstörungen
« Entspannung     Enuresis nocturna »