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Schlafmedizin

Herzrhythmusstörung
Oberbegriff für alle Störungen der Herzfrequenz, unabhängig davon, ob es sich dabei um eine Verlangsamung (Bradykardie), eine Beschleunigung (Tachykardie) oder Unregelmäßigkeiten (Arrhythmie) des Herzschlags handelt.

Bei der Schlafapnoe kommt es während der nächtlichen Atemaussetzer oft zu einer starken Bradykardie, die dazu führen kann, dass der Körper nicht mehr ausreichend mit sauerstoffreichem Blut versorgt wird. Erfolgt daraufhin eine Weckreaktion des Körpers, beschleunigt sich der Herzschlag urplötzlich; eine Tachykardie kann die Folge sein, genauso aber Arrhythmien des Herzschlags. Stellt der Arzt bei der Durchführung eines Langzeit-Elektrokardiogramms (EKG), das über einen Zeitraum von wenigstens 24 Stunden die Herzfrequenz aufzeichnet, nächtliche Herzrhythmusstörungen fest, liegt eine Schlaf-Apnoe als Ursache nahe.
See also:
Schlafapnoe
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