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Schlafmedizin

Schichtarbeit
In der Regel in einem bestimmten Rhythmus stattfindender Arbeitszeitwechsel. In größeren Betrieben wird oft im Dreischichtbetrieb gearbeitet, wobei sich die Arbeitnehmer an ständig wechselnde Arbeitszeiten (erste Woche morgens, zweite Woche nachmittags, dritte Woche nachts) anpassen müssen. Insbesondere beim Wechsel von der Tages- zur Nachtarbeit kommt es zu Schlafstörungen, denn die Arbeitnehmer müssen ihren gewohnten Schlaf-wach-Rhythmus ändern. Ein zusätzliches Problem ist oft, dass das Schlafzimmer nicht ausreichend abgedunkelt wird, so dass Sonnenlicht den Schlaf stören kann. Neben den Schlafstörungen kommt es bei Schichtarbeit infolge des gestörten Rhythmus oft auch zu anderen körperlichen Problemen, z.B. zu Verdauungsstörungen, aber auch zu Depressionen.

Zu den Maßnahmen, die empfohlen werden, damit möglichst wenig gesundheitliche Probleme auftreten, aber auch damit es infolge zunehmender Konzentrationsstörungen infolge möglichen Schlafmangels nicht zu mehr Unfällen am Arbeitsplatz oder zu mehr Ausschuss in der Produktion kommt, gehört der Betrieb in Schichten, bei denen sich die Arbeitnehmer alle zwei Tage abwechseln. Das heißt sie arbeiten zwei Tage lang vormittags, zwei Tage lang nachmittags und zwei Tage lang nachts. Auf diese Weise kann der an zwei Tagen gestörte Nachtschlaf an den darauf folgenden Tagen kompensiert werden.
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