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Schlafmedizin

Schlafhygiene
Oberbegriff für alle Verhaltensweisen und Maßnahmen, die einen gesunden, erholsamen Schlaf ohne subjektiv empfundene Störungen gewährleisten. Einige einfache Regeln können oft bereits helfen, leichte Schlafstörungen zu beheben. So sollte man z.B. täglich zur etwa gleichen Zeit ins Bett gehen und wieder aufstehen – auch am Wochenende. Man sollte nur die Zeit im Bett verbringen, die man auch wirklich in der letzten Zeit im Durchschnitt geschlafen hat. Das kann weniger Zeit sein, als man vermutet – meist pendelt sich die Schlaflänge zunächst auf ca. sieben Stunden ein. Die letzte größere Mahlzeit vor dem Zubettgehen sollte wenigstens drei Stunden her sein, ein kleiner Imbiss vor dem Schlafengehen schadet hingegen nicht – der kann bei Menschen, die nachts hungrig aufwachen, sogar sehr sinnvoll sein. Das letzte koffein- oder alkoholhaltige Getränk sollte wenigstens vier Stunden vor dem Schlafengehen getrunken werden. Alkohol sollte nur in Maßen genossen werden, da sein Konsum den Schlaf erheblich stören kann. Auch auf das Rauchen vor dem Schlafengehen sollte man verzichten. Auf Sport direkt vor dem Schlafen sollte man ebenfalls verzichten; die letzte sportliche Aktivität sollte wenigstens zwei Stunden her sein. Allerdings gehört Sport zu einer guten Schlafhygiene dazu, denn er baut Stress ab und macht auf längere Sicht müde.

Die Schlafumgebung sollte so sein, dass man gerne ins Bett geht. Die Temperatur im Schlafzimmer sollte bei rd. 16 bis 18 °C liegen – sonst wird es leicht zu warm oder zu kühl. Die Durchführung eines Einschlafrituals vor dem Schlafengehen hat sich bei Einschlafproblemen bewährt. Wer nachts aufwacht und nicht mehr einschlafen kann, sollte besser aufstehen und z.B. etwas lesen, als im Bett liegen zu bleiben und zu grübeln. Erst, wenn man wieder richtig müde ist, sollte man ins Bett gehen und weiterschlafen. Wichtig ist noch eines: Wer tagsüber schläft, braucht nachts weniger Schlaf. Deshalb sollte man auf ein Nickerchen am Tag verzichten, wenn man Schlafprobleme hat.
See also:
Alkohol
Einschlafritual
Schlafstörungen
Stress
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