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Schlafmedizin

Schlaf-wach-Rhythmus
Wechsel zwischen Schlafen und Wachen. Schulkinder und Erwachsene haben ihren Schlaf-wach-Rhythmus im Allgemeinen weitgehend an den Wechsel von Tag und Nacht angepasst, das heißt, sie sind tagsüber, wenn es hell ist, wach und schlafen des nachts. Säuglinge hingegen durchlaufen während der 24 Stunden eines Tages eine Reihe von Schlaf- und Wachphasen, die zunächst nicht an den Tag-Nacht-Rhythmus angepasst sind. Nach einiger Zeit passen sie sich an und schlafen als Kleinkinder eventuell nur noch mittags und nachts. Der Mittagsschlaf fällt bei Schulkindern und im Erwachsenenalter oft weg, erst in höherem Alter halten viele Menschen mittags wieder ein Nickerchen.

Von einem gestörten Schlaf-wach-Rhythmus spricht man, wenn ein Mensch vorwiegend tagsüber schläft und nachts wach ist (so genannte Tag-Nacht-Umkehr). Während die Tag-Nacht-Umkehr bei Schichtarbeitern sogar erwünscht ist, tritt sie vor allem bei Demenzpatienten als Folge ihrer Krankheit auf, was zu großen Problemen für die Pflegenden führen kann.
 
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