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Schlafmedizin

SIDS
(engl.; sudden infant death syndrome; plötzlicher Kindstod), auch Krippentod; Tod eines Säuglings oder Kleinkindes aus bislang nicht vollständig geklärten Gründen und ohne erkennbare Ursache während des Schlafs. Vom SIDS sind vor allem Kinder im ersten Lebensjahr (insbesondere in den ersten sechs Lebensmonaten) betroffen; er ist die häufigste Todesursache in dieser Zeit. Die Wissenschaftler vermuten, dass Kinder, die am SIDS gestorben sind, einerseits eine noch unreife Regulation verschiedener körperlicher Steuerungsmechanismen (Atmung, Blutdruck, Körpertemperatur, Herzfrequenz) aufwiesen und diese Regulation durch an sich harmlose Faktoren (z.B. vorausgegangene http://www.bsd-selbsthilfe.de/index.php?id=113&type=0&uid=5Atemwegserkrankungen, Fieber) weiter gestört wurde. Hinzu kommen vermutlich noch weitere Risikofaktoren wie Frühgeburt, Alkohol- oder Drogenkonsum der Mutter oder Rauchen in Gegenwart des Kindes, Überwärmung des Säuglings durch zu hohe Zimmertemperatur oder zu dicke Bettdecken. Da viele Babys, die am SIDS gestorben sind, in der Bauchlage aufgefunden wurden, wird empfohlen, Babys in der Rückenlage schlafen zu lassen, am besten in einem speziellen Babyschlafsack, so dass nicht die Gefahr besteht, dass das Kind unter die Bettdecke rutscht. Einen gewissen Schutz scheint auch das Schlafen im Schlafzimmer der Eltern, allerdings im eigenen Bettchen zu geben.
See also:
Alkohol
Atemwegserkrankungen
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