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Schlafmedizin

Herzrhythmusstörungen
Störung der Herzschlagfolge, die entweder durch Probleme bei der Erregungsbildung oder der Erregungsleitung des Herzens verursacht wird. Unterschieden wird zwischen der Tachykardie (zu schneller Herzschlag, mehr als 120 Schläge pro Minute), der Bradykardie (zu langsamer Herzschlag, weniger als 50 Schläge/Minute) sowie der Arrhythmie (Unregelmäßigkeit des Herzschlags). Herzrhythmusstörungen müssen nicht zwingend Krankheitscharakter haben – z. B. haben Sportler oft einen sehr niedrigen Ruhepuls, ohne krank zu sein –, es gibt jedoch Störungen, die lebensgefährlich sind, z. B. das Kammerflimmern, bei dem der Herzmuskel sich nicht mehr ausreichend zusammenziehen kann, um den Körper mit lebensnotwendigem sauerstoffreichen Blut zu versorgen.
Bei den Arrhythmien unterscheidet man:
  • die respiratorische Arrhythmie, bei der der unregelmäßige Herzschlag durch die Einatmung bedingt ist und die in der Regel nicht behandlungsbedürftig ist,
  • die supraventrikuläre Arrhythmie, bei der es sich um Herzrhythmusstörungen handelt, deren Ursache im Erregungsleitungssystem der Herzvorhöfe oder deren Muskulatur zu finden ist,
  • die ventrikuläre Arrhythmie, bei der die Ursache für die Störung im Erregungsleitungssystem der Herzkammern oder deren Muskulatur liegt.
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