Kontakt | Impressum | Datenschutz | Startseite

Schlafmedizin

Betablocker
Auch ß-Blocker; Arzneimittel, die dafür sorgen, dass durch Ausschüttung der Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin das Herz weniger stark belastet wird. Die Stresshormone wirken auf das vegetative, also das nicht willkürlich beeinflussbare Nervensystem, welches wiederum das Herz beeinflusst, so dass es z. B. bei Stress schneller schlägt. Betablocker tragen dazu bei, dass sich die Blutgefäße, die sich durch die Stresshormone zusammenziehen würden, erweitern und der Blutdruck sinkt. Außerdem verringern die Wirkstoffe dieser Medikamentengruppe die Herzfrequenz, verlangsamen also den Herzschlag. Betablocker werden u. a. bei der Behandlung von Bluthochdruck, bei Herzschwäche, Angina pectoris und Herzrhythmusstörungen eingesetzt, bei denen das Herz zu schnell schlägt. Zu den unerwünschten Wirkungen dieser Arzneimittel zählen zu starke Verlangsamung des Herzschlags, plötzlicher Blutdruckabfall, aber auch Müdigkeit, Schlafstörungen und depressive Verstimmungen. 
See also:
Schlafmedizin
Schlafmedizin
« Beta-Wellen     Betarezeptoren »