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Schlafmedizin

Bluthochdruck
Hypertonie; Der Blutdruck, bei dem laut der Weltgesundheitsorganisation WHO, der erste, der systolische Wert, über 140 Millimeter Quecksilbersäule (mmHg) und der zweite, der diastolische Wert über 90 mmHg liegt.

Als Blutdruck bezeichnet man den Druck, den das (arterielle) Blut auf die vom Herzen wegführenden Blutgefäße, die Arterien, während der Pumptätigkeit des Herzens ausübt. Der systolische Druck ist der Druck, der entsteht, wenn das Herz sich zusammenzieht (kontrahiert), als diastolischen Druck bezeichnet man den Blutdruck während der Erschlaffungsphase des Herzens.

Zu den gesundheitlichen Folgen dauerhaft erhöhten Blutdrucks zählt die Verkalkung und Verengung der Arterien, die so genannte Arteriosklerose, die wiederum als Hauptursache für die koronare Herzkrankheit und damit für Angina pectoris und Herzinfarkt gilt. Auch für die Entstehung anderer Herz-Kreislauferkrankungen wie Schlaganfall und Nierenversagen stellen Bluthochdruck und Arteriosklerose große Risikofaktoren dar.

Bei Personen, die unter Schlafapnoe leiden, steigt während der Atemaussetzer der Blutdruck an. Ein Großteil von ihnen leidet unter ständigem Bluthochdruck. Ungeklärt ist bislang noch, ob die Apnoe die Ursache des Bluthochdrucks ist.
See also:
Angina pectoris
Schlafapnoe
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