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Schlaflosigkeit /Insomnie

die Unfähigkeit zu schlafen. Schlaflosigkeit über einen längeren Zeitraum gibt es nur ganz selten. In der Regel bezeichnet man umgangssprachlich Ein- und Durchschlafstörungen als Schlaflosigkeit.

Parasomnien

Störungen, die beim Erwachen, beim Wechsel der Schlafstadien oder beim teilweisen Erwachen vorkommen und den Schlaf stören bzw. unterbrechen. Bei den Parasomnien ist das zentrale Nervensystem aktiviert, was sich z.B. durch Bewegungen oder in einer Aktivierung des vegetativen, also nicht willentlich steuerbaren Nervensystems bemerkbar macht. Parasomnien führen nicht zu Ein- oder Durchschlafstörungen, auch bleibt der Schlaf nach wie vor erholsam – Tagesmüdigkeit infolge von Parasomnien tritt somit nicht auf.


Zu den Parasomnien zählen u.a. das Schlafwandeln, der Nachtschreck, Schlaftrunkenheit beim Erwachen, Zuckungen beim Einschlafen, der Bruxismus, Albträume, die Jactatio capitis nocturna (nächtliches Kopfwackeln), aber auch das Sprechen im Schlaf. Leider gehört auch der plötzliche Kindstod (SIDS) zu den Parasomnien.


Charakteristisch für fast alle Parasomnien ist, dass sie vorwiegend im Kindesalter auftreten und sich im Erwachsenenalter meistens geben.